Die Mongolei symbolisiert in Deutschland seit jeher Fremdheit und Ferne einer nomadischen Kultur – ein Bild, das früher vor allem durch die Eroberungszüge Dschingis Khans oder den mehrfach ausgezeichneten Kinofilm „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ Interesse an der Mongolei und ihren Mythen weckte. Ältere Generationen schwingen vielleicht bei dem 70er-Jahre-Hit „Dschingis Khan“ mit, doch dies ist längst Vergangenheit. Das flächenmäßig riesige Land will mehr und hat deshalb einen konsequenten Modernisierungskurs eingeschlagen. Anders als die autoritären Staaten China und Russland hat sich die Mongolei seit der Transformation 1989 zu einer lebendigen Demokratie entwickelt, in der echte Wahlen und ein reger politischer Diskurs den Spannungsbogen zwischen nomadischer Tradition und wettbewerbsorientierter, kapitalistischer Lebensweise abbilden.
Bereits 1927 reisten die ersten 35 Mongolen nach Leipzig und in andere deutsche Städte. Die diplomatischen Beziehungen begannen in der DDR 1950 und in der Bundesrepublik 1974, sodass sich seit dem demokratischen Neuanfang 1990 eine enge strategische Partnerschaft entwickelte – getragen von Jahrzehnten intensiver, interkultureller Begegnungen.
Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege beschreiten und die Zukunft beider Kulturen aktiv gestalten! Ich lade Sie herzlich zu einem persönlichen Austausch ein.
Ihr
Harald Felzen
Honorarkonsul der Mongolei
Meine ersten Erfahrungen mit Mongolinnen und Mongolen sammelte ich vor über 6 Jahren, quasi „stante pede“, als Berater und Projektleiter der Deutschen Sparkassenstiftung in Ulaanbaatar. Die intensiven beruflichen Erfahrungen und persönlichen Begegnungen im Rahmen der Professionalisierung des mongolischen Finanzsektors öffnete mir einen klaren Blick auf das Land und seine wunderbaren Menschen – der Grundstein für mein Ehrenamt, das mich stolz macht und verpflichtet. Als Honorarkonsul stehe ich Unternehmen und Privatpersonen als Ansprechpartner für wirtschaftliche, kulturelle und soziale Projekte zur Seite und unterstütze die in NRW lebende mongolische Gemeinschaft.
Die Mongolei liegt in Zentralasien und ist ein Hochland mit ausgeprägtem Steppen- und Wüstencharakter. 85 % der Landesfläche liegen über 1.000 m Meereshöhe, die durchschnittliche Höhe beträgt 1.580 m. Im Westen und Norden dominieren Gebirgsketten wie der Altai und der Changai, während der Süden von der Wüste Gobi geprägt ist. Das kontinentale Klima bringt extreme Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter mit sich.
Die Mongolei hat rund 3,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner – eine der geringsten Bevölkerungsdichten der Welt mit nur zwei Menschen pro km². Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Ulaanbaatar, die zugleich das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes ist.
Die Wirtschaft der Mongolei basiert vor allem auf zwei Sektoren: der traditionellen nomadischen Viehwirtschaft und dem rohstoffreichen Bergbau. Die Mongolei gehört zu den zehn ressourcenreichsten Ländern der Welt – mit bedeutenden Vorkommen an Kupfer, Gold, Kohle und Seltenen Erden.
Die Mongolei war im 13. Jahrhundert Zentrum des größten zusammenhängenden Imperiums der Menschheitsgeschichte: dem Mongolischen Reich unter Dschingis Khan, gegründet 1206. Später entstand unter seinem Enkel Kublai Khan die chinesische Yuan-Dynastie. Nach wechselnden Einflüssen durch China und die Sowjetunion wurde 1992 eine demokratische Verfassung verabschiedet – das kommunistische System wurde abgeschafft.
Die Mongolei ist eine parlamentarische Republik mit einer demokratisch gewählten Regierung. Die mongolische Amtssprache ist Mongolisch. Das Land wird aktuell geführt von Präsident Uchnaagiin Chürelsüch (Staatsoberhaupt) und Premierminister Gombojavyn Zandanshatar (Regierungschef). Der Begriff „Äußere Mongolei“ bezeichnet das heutige Staatsgebiet, während die „Innere Mongolei“ eine autonome Region innerhalb Chinas ist.
Die Mongolei ist ein wachsendes Ziel für Kulturinteressierte, Abenteuersuchende und Reisende mit Vorliebe für Natur. Besucherinnen und Besucher schätzen besonders die weiten, unberührten Landschaften, die traditionelle Lebensweise der nomadischen Bevölkerung sowie die kulturelle Vielfalt des Landes. Beliebte Reiseziele sind die Wüste Gobi, der Chöwsgöl-See, das Altai-Gebirge sowie historische Orte wie Karakorum, die ehemalige Hauptstadt des Mongolischen Reiches. Die Reisesaison konzentriert sich vor allem auf die Sommermonate von Juni bis September, wenn das Klima mild und die Infrastruktur besser zugänglich ist.
Ich engagiere mich aktiv bei der Förderung der deutsch-mongolischen Beziehungen in Nordrhein-Westfalen. Durch den Dialog mit lokalen Akteurinnen und Akteuren, Organisationen und Institutionen unterstütze ich bei der gegenseitigen Verständigung im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich – immer mit dem Ziel, Brücken zwischen beiden Ländern zu bauen.
Sie möchten geschäftlich mit der Mongolei in Kontakt treten oder ein Projekt von der Mongolei aus in Nordrhein-Westfalen realisieren? Ich biete Ihnen eine erste Orientierung zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und kulturellen Besonderheiten. Auf Wunsch vermittle ich Kontakte oder unterstütze beratend Projekte mit Mongolei-Bezug.
Der kulturelle und akademische Austausch liegt mir besonders am Herzen. Ich freue mich daher über Initiativen wie Schulpartnerschaften, Universitätskooperationen oder kulturelle Events mit Mongolei-Bezug. Wenn Sie ein Projekt planen oder Mitstreiter und Mitstreiterinnen suchen, sprechen Sie mich gerne an.
Sie haben allgemeine Fragen zur Mongolei oder Nordrhein-Westfalen, benötigen Informationen? Dann sind Sie bei mir richtig. Ich helfe Ihnen gern weiter oder leite Sie an die zuständigen Stellen weiter – unabhängig davon, ob Sie eine Privatperson sind oder Unternehmen und Institutionen vertreten.
Mongolische Bürgerinnen und Bürger unterstütze ich bei allgemeinen Fragen zu Dokumenten oder Regularien in Deutschland. Es findet keine Rechtsberatung statt und es wird auch keine finanzielle Unterstützung durch meine Tätigkeit als Honorarkonsul geleistet.
Als Honorarkonsul vertrete ich die Mongolei bei Anlässen, Empfängen oder Veranstaltungen im Konsularbezirk. Ich nehme repräsentative Aufgaben wahr und pflege den Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor Ort – alles im Sinne einer freundschaftlichen Partnerschaft.
Seit dem 1. Januar 2023 können Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft visafrei für bis zu 30 Tage in die Mongolei einreisen – zu touristischen Zwecken oder kurzfristigen Aufenthalten. Ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus ist erforderlich.
» Auswärtiges Amt – Reiseinfos Mongolei
» Immigration Agency of Mongolia
Maximal 30 Tage visumfrei. Eine Verlängerung ist nur in Ausnahmefällen bei der Einwanderungsbehörde möglich.
Für längere Aufenthalte (Studium, Arbeit etc.) ist ein Visum vor Einreise erforderlich. Beantragung über die Botschaft der Mongolei in Berlin.
Ihr Pass muss bei Einreise mindestens 6 Monate gültig sein. Mindestens zwei leere Seiten für Ein- und Ausreisestempel sind notwendig.
Ja, bei Aufenthalten über 30 Tagen muss man sich innerhalb von 7 Tagen bei der Einwanderungsbehörde melden.
Ein Überschreiten führt zu Bußgeldern, ggf. Ausweisung oder Wiedereinreisesperre. Frühzeitig mit der Behörde Kontakt aufnehmen.
Nein. Ein gültiger Reisepass ist zwingend erforderlich.
Kinder benötigen ein eigenes Reisedokument. Eine schriftliche Einverständniserklärung des anderen Elternteils ist bei Alleinreisen empfehlenswert.
Ja, mit gültigem Gesundheitszeugnis und Tollwutimpfnachweis. Ggf. ist eine Einfuhrgenehmigung notwendig.
Ein spezielles Visum für digitale Nomaden gibt es aktuell nicht. Für Remote-Arbeit ist i. d. R. ein Touristenvisum zulässig, solange kein lokales Arbeitsverhältnis besteht.
Nein. Als Honorarkonsul unterstütze ich ausschließlich beratend und repräsentativ bei wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Fragestellungen mit Mongolei-Bezug und kann gegebenenfalls relevante Kontakte vermitteln. Wenden Sie sich für behördliche Dokumente, Anträge und andere konsularische Leistungen an die Botschaft der Mongolei in Berlin.
Bargeld über 10.000 USD (oder Gegenwert) ist deklarationspflichtig. Einfuhr von Waffen, Drogen, Drohnen, Pornografie ist verboten oder beschränkt.
Es gibt keine Pflichtimpfungen. Empfohlen werden: Hepatitis A/B, Tollwut, Typhus bei Langzeit- oder Landleben, ebenso wie eine Auslandskrankenversicherung.
In Ulaanbaatar sind medizinische Einrichtungen, die internationalen Standards entsprechen, vorhanden. Vorauskasse per Kreditkarte üblich; auf dem Land ist die Versorgung oft mangelhaft, bzw. nur schwer erreichbar. Ggf. eigene Medikamente mitbringen.
Nur mit internationalem Führerschein in Verbindung mit dem deutschen Führerschein. Für längere Aufenthalte ist ggf. ein mongolischer Führerschein nötig.
Netzabdeckung in Städten gut. SIM-Karten gibt es beispielsweise von Anbietern wie Unitel oder Mobicom. Datenpakete günstig, WLAN meist in Hotels vorhanden.
Respekt gegenüber Gastgeberinnen und Gastgebern, älteren Menschen und religiösen Stätten ist wichtig. Schuhe sollten unbedingt beim Betreten von Jurten ausgezogen werden, höfliches Verhalten wird geschätzt. Nicht auf die Türschwelle treten. Das bringt, aus der mongolischen Perspektive, Unglück!
In der Mongolei ist die Diskriminierung von LGBTIQ-Personen verboten, tradierte Rollenbilder sind jedoch kulturell weit verbreitet.
In Notfällen wie Krankheit, Unfall, Verlust von Dokumenten oder Festnahme wenden Sie sich an die Deutsche Botschaft in Ulaanbaatar oder an die örtlichen Behörden. Die Botschaft kann Sie beraten, bei der Ersatzdokumentenbeschaffung helfen oder in medizinischen Notlagen Unterstützung leisten.
Notfalltyp | Telefonnummer | Hinweis |
Polizei | 102 | Bei Diebstahl, Überfällen oder anderen Straftaten |
Feuerwehr | 101 | Für Brandfälle oder technische Hilfeleistungen |
Notarzt / Rettungsdienst | 103 | Medizinische Notfälle |
Allgemeine Notfallzentrale | 105 | Zentraler Krisendienst für alle Arten von Notfällen |
Deutsche Botschaft Ulaanbaatar | (+976) 11 32 42 71 | Mo–Fr während der Dienstzeiten erreichbar |
Bereitschaftsdienst der Botschaft (Notfälle außerhalb der Dienstzeit) | Wird auf der Mailbox angesagt | Nur für dringende konsularische Notfälle |
Hinweis: Außerhalb von Ulaanbaatar kann es sein, dass Notrufe nicht zuverlässig funktionieren.
Tragen Sie stets Kontaktinformationen bei sich und informieren Sie Unterkunft oder lokale Begleitung über Ihre Reisepläne. Tragen Sie sich ggf. in die ELEFAND-Liste des Auswärtigen Amtes ein.
Die Plattform NRW Global Business unterstützt Investitionsprojekte in Nordrhein-Westfalen mit maßgeschneiderten Services für internationale Wirtschaftsentwicklungen.
Der Deutsch-Mongolische Unternehmensverband vernetzt Unternehmen aus beiden Ländern und fördert nachhaltige Geschäftsbeziehungen.
» Deutsch-Mongolischer Unternehmensverband
Deutsch-Mongolisches Tor in NRW e.V. stärkt den Kulturaustausch und setzt sich aktiv für verbesserte Integrationsprojekte in Deutschland ein.
» Deutsch-Mongolisches Tor in NRW e.V.
Die Deutsche Sparkassenstiftung engagiert sich für internationale Kooperationen und Projekte zur Förderung nachhaltiger Entwicklung und finanzieller Inklusion.
» Deutsche Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V.
Meine Privatinitiative „Warme Füße“ in Kooperation mit Good Neighbors Mongolia zielt darauf ab, bedürftigen Kindern in Jurtenvierteln mit winterfesten Schuhen und Socken einen gesunden Schulweg zu ermöglichen.
Durch Ihre Spende helfen Sie dabei, Kindern den Schulbesuch im Winter zu vereinfachen – Sie stiften Wärme und Perspektive!
Jeder gespendete Euro fließt 1:1 in die Anschaffung von Socken und Schuhen!
Harald Felzen
Stichwort: Warme Füße
IBAN: DE81604500501000191585
Felder mit einem Stern (*) sind Pflichtfelder.
Selbstständiger Unternehmensberater
und Projektmanager
für internationale Banking-Projekte
Mitglied des Vorstands
Ressort Privatkundengeschäft
Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
Mitglied des Vorstands
Kreissparkasse Ludwigsburg
Privatkundengeschäft
Filialdirektor und Leiter
SparkassenVermögensManagement Süd-West
Kreissparkasse Ludwigsburg
Assistent des Vorstandsvorsitzenden
Kreissparkasse Ludwigsburg
Referent Beteiligungen/Banken
und Dienstleistungsunternehmen
Abteilung Betriebswirtschaft/Beteiligungen
DG Bank AG, Frankfurt
Allgemeines Traineeprogramm
DG Bank AG, Frankfurt
Studium der Betriebswirtschaftslehre
Diplom-Kaufmann
Universität Trier
Ausbildung zum Bankkaufmann
Kreissparkasse Bernkastel-Wittlich
Selbstständiger Unternehmensberater
und Projektmanager
für internationale Banking-Projekte
Mitglied des Vorstands
Ressort Privatkundengeschäft
Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
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Assistent des Vorstandsvorsitzenden
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Abteilung Betriebswirtschaft/Beteiligungen
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